
Viele Quellen bestätigen den Zusammenhang von Lebensstil und Herzkreislauferkrankungen.
Herz-Kreislauf-Krankheiten sind weiterhin die häufigsten Todesursachen bei Frauen und Männern in Deutschland. Zudem führen sie nicht selten durch einen vorzeitigen Tod unter 70 Jahren zu einem erheblichen Verlust (potenzieller) Lebensjahre. Darüber hinaus verursacht die Gruppe der Herz-Kreislauf-Leiden die insgesamt höchsten Behandlungskosten, wobei vor allem die so genannte koronare Herzkrankheit sowie der Schlaganfall zu Buche schlagen.
Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems werden durch Zigarettenkonsum, Übergewicht und Bewegungsmangel sowie Bluthochdruck, Störungen des Fettstoffwechsels und Diabetes mellitus begünstigt. Diese Risikofaktoren, die sich großteils auf die persönliche Lebensweise zurückführen lassen, zählen zu den häufigsten Diagnosen bei niedergelassenen Allgemeinmedizinern und Internisten.
Mit 2,6 Millionen Fällen wurden 15,0 % aller Patienten und Patientinnen aufgrund von Krankheiten des Kreislaufsystems behandelt. Davon waren 1,4 Millionen Männer und 1,2 Millionen Frauen. Die zweithäufigste Einzeldiagnose war die Herzinsuffizienz (I50) mit 317.000 Fällen, die zu den Krankheiten des Kreislaufsystems gehört, gefolgt von Angina pectoris (I20) mit 301.000 Fällen.
Fettstoffwechselstörungen sind unbestritten ein wichtiger Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit und damit dem Herzinfarkt. Die Manifestation oder die Schwere der Fettstoffwechselstörungen hängen dabei oft von Ernährungsfaktoren ab.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden überwiegend durch einen falschen Lebensstil hervorgerufen, also vor allem falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Neuerdings wollen Ärzte zuerst eine Änderung im Lebensstil bewirken, bevor sie ihren Patienten Medikamente verschreiben.
"Mindestens die Hälfte aller kardiovaskulären Krankheiten und Todesfälle lassen sich allein durch eine bestmögliche Umstellung des Lebensstils vermeiden - und das ohne eine einzige Tablette. Ein wahrhaft lohnenswertes Ziel", betont Prof. Dr. Helmut Gohlke vom Herzzentrum in Bad Krozingen.
Immer mehr Untersuchungen attestieren, dass nur eine grundlegende Lebensstiländerung das Risiko, dass sich eine Fettstoffwechselstörung zu einem akuten KHK-Ereignis entwickelt, reduziert.
Dazu sollte der Patient Hilfe bekommen, die nicht nur die adäquate Ernährungsumstellung berücksichtigt, sondern auch das Bewegungsverhalten.
Diesem Anspruch versucht das LiTriCor-Konzept durch seinen ernährungswissenschaftlichen Ansatz und durch seine Anleitungen zur Ernährungs- und Bewegungsumstellung gerecht zu werden. LiTriCor wird als individuelle Einzelberatung und als Gruppenkurs angeboten und bundesweit von ernährungswissenschaftlichen Beraterinnen durchgeführt.
Eine anteilige Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist auf Antrag möglich. Sie erhalten hierzu Informationen von den Beraterinnen sowie selbstverständlich einen Kostenvoranschlag.
